“Rechtspopulismus stoppen, Integrieren statt Ausgrenzen”- Sarrazin in Deggendorf stoppen
Nehmt teil an der Gegenaktion der Deggendorfer LINKEN gegen den Auftritt des Rassisten Sarrazin.
Hier der Aufruf: “Der Rechtspopulist und die Schande der SPD, Hr. Sarrazin will seine rassistischen und pseudowissenschaftlichen Thesen auch in unserer Stadt verbreiten. Das wollen und werden wir nicht unwidersprochen hinnehmen. Daher lade ich hier alle Interessierten ein mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen solche Brunnenvergifter zu setzten und Gesicht zu zeigen gegen Rassismus, Auländerfeindlichkeit und Islamophobie.”
Donnerstag 23. Juli 2011 18.00-20.00
Deggendorfer Stadthalle, Neusiedler Str.
Für Anreisemöglichkleiten bei kontakt@sds-passau.de anfragen
Linke, das sind doch die mit der Einheitskleidung
Wir sind der SDS. Wir sind links. Aber was ist das eigentlich: Links? „Links“ als einheitliche Bewegung, so etwas gibt es doch gar nicht. Oder ist mir vielleicht einfach etwas entgangen? Immerhin reden viele Leute von Linken, von Sozialismus und von Kommunismus, als sei es vollkommen eindeutig, was darunter zu verstehen ist. Da höre ich Linke behaupteten alle Menschen seien exakt gleich. Linke wollten Einheitskleidung einführen. In einer „linken“ Tageszeitung las ich gerade, die Linken seien Schuld an dem „Integrationsproblem“, weil sie in jedem Menschen einen verkappten Rassisten sähen. Und immer wieder höre ich das Argument, in der DDR oder der Sowjetunion habe Sozialismus doch auch nicht funktioniert. Da frage ich mich: Welcher Sozialismus? Welche Linke? Woher nehmen diese Leute nur ihr verblüffendes Wissen? Weiterlesen
Vor 50 Jahren trennten sich SPD und SDS
Mit der Verwendung des Kürzels SDS verleihen wir unserem Anspruch, an die außerparlamentarischen Tradition des SDS der 68er-Bewegung anzuknüpfen, Ausdruck. Aus aktuellem Anlass möchten wir euch deshalb auf den Artikel von Simon Zeise in der jungen Welt aufmerksam machen. Simon Zeise ist Mitglied des Bundesvorstandes von DIE LINKE.SDS.
Der Putsch
Am 18. Juli 1960 brach der Parteivorstand der SPD alle Beziehungen zum parteinahen Sozialistischen Deutschen Studentenbund ab.
Die Jugend(organisation) im Griff der SPD: Als der SDS 1960 bei marxistischen Werten blieb, schafften sich Willy Brandt und andere Parteigrößen einfach einen neuen Verband Foto: AP
Die SPD hatte sich spätestens im November 1959 auf dem außerordentlichen Parteitag in Bad Godesberg von ihren sozialistischen Grundsätzen verabschiedet und war nun auf dem Weg zu einer »Volkspartei«. Diese Abkehr vom Marxismus machten die Studierenden im SDS nicht mit. Auch ihre politische Praxis blieb antifaschistisch und antimilitaristisch: Sie gingen gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik auf die Straße und klärten die Öffentlichkeit über die Verbrechen ehemaliger Nazirichter auf.
Im Oktober 1958 setzte sich im SDS ein linker Vorstand durch. Die Delegierten stellten sich gegen die Beschlüsse der Mutterpartei, die ihre Jugend- und Studierendenorganisationen dazu aufforderte, sich für eine Offizierslaufbahn in der Bundeswehr herzugeben. Die SPD befürchtete, daß sich in höheren Positionen des Militärs konservative Kräfte reproduzieren würden und sie dadurch an Einfluß einbüßen könnte. Die Delegierten beschlossen studentische Aktionsausschüsse gegen den Atomtod durchzuführen. Außerdem forderten sie die Bundestagsfraktion auf, ihre Haltung zur Wehrverfassung zu revidieren, zu der sie ihre Zustimmung gegeben hatte. Weiterlesen
