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	<title>SDS DIE LINKE Passau &#187; Hochschulpolitik</title>
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	<description>Linke Hochschulpolitik in Passau</description>
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		<title>HiWi-Löhne steigen, Stipendiaten-Privilegien werden abgeschafft</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 22:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Studierendenparlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Links wirkt: An der Uni Passau werden auf Antrag des SDS.DIE LINKE die Löhne hunderter HiWis erhöht. Auch bei den Studiengebühren gehen Studierendenvertretung und Unileitung daran, unsere Anträge umzusetzen. Manchmal brauchen gute Ideen ein wenig, bis sie sich durchsetzen. An der Uni Passau haben wir das kürzlich gleich zweimal erlebt. Am 13.02.2011 verabschiedete das Studierendenparlament [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Links wirkt: An der Uni Passau werden auf Antrag des SDS.DIE LINKE die Löhne hunderter HiWis erhöht. Auch bei den Studiengebühren gehen Studierendenvertretung und Unileitung daran, unsere Anträge umzusetzen.</h4>
<p style="text-align: justify;">Manchmal brauchen gute Ideen ein wenig, bis sie sich durchsetzen. An der Uni Passau haben wir das kürzlich gleich zweimal erlebt. Am 13.02.2011 verabschiedete das Studierendenparlament unseren Antrag zur Erhöhung der HiWi-Löhne, zum 01.04.2012 kommt nun tatsächlich eine Erhöhung. Noch älter ist unser Antrag zur Abschaffung unsinniger Eliten-Privilegierung. Nachdem wir ihn am 22.07.2010 zum ersten Mal im Studierendenparlament vorstellten brauchte die Juso HSG bis zum 01.12.2011 um ihn abzuschreiben.<span id="more-2761"></span></p>
<h3>HiWi-Löhne: Mit Trippelschritten in die richtige Richtung</h3>
<p style="text-align: justify;">Wer jetzt glaubt, die Unileitung hätte sich entschlossen, <a title="HiWi: Gutes Geld für gute Arbeit" href="http://sds-passau.de/emport-euch/hiwi-loehne/">HiWis gerecht zu entlohnen</a>, den müssen wir leider enttäuschen. Das Grundgehalt aller HiWis bleibt unverändert bei 7 €/Stunde. Eine Veränderung ergibt sich nur für erfahrene studentische Hilfskräfte. Künftig 9 €/Stunde erhalten demnach Hilfskräfte:</p>
<ul>
<li>mit einem Bachelor-Abschluss</li>
<li>ab dem 7. Semester für Jurastudierende, wenn sie die drei großen Scheine abgelegt haben</li>
<li>ab dem 7. Semester für Lehramtsstudierende nicht vertieft (alte und neue LPO) oder vertieft (neue LPO)</li>
<li>mit Bestehen der Zwischenprüfung in beiden Fächern für Lehramtsstudierende vertieft (alte LPO)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Studierende in Bibliothek und Sportzentrum bleiben bei der Erhöhung ganz außen vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit bleibt die Uni hinter unserem <a href="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2012/02/Antrag-HiWi-Löhne.pdf" target="_blank">Antrag</a> zurück. Wir hatten auch eine Steigerung des Grundgehalts gefordert. Die Unileitung zeigt sich damit nicht nur angesichts der allgemeinen Mindestlohndebatte nicht auf der Höhe der Zeit, sondern fällt auch im Vergleich zum Studentenwerk zurück. Wer dort in der Mensa aushelfen will, kann schon ab dem ersten Semester mit 9 €/Stunde rechnen (<a title="Mustervertrag PDF" href="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2012/02/StwNO-Aushilfen.pdf" target="_blank">Mustervertrag StwNO</a>). Es wird immer wieder argumentiert, ein HiWi-Job lohne sich wegen der Kontakte zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern trotzdem. Wer schon immer wissen wollte, was die so wert sind, hat es jetzt schwarz auf weiß: 2 €/Stunde.</p>
<p>Unser langfristiges Ziel in der HiWi-Entlohnung bleiben Berliner Verhältnisse: 10,98 € (laut TV-Stud II).</p>
<h3>Studiengebühren: Jusos schreiben ab ohne rot zu werden</h3>
<div id="attachment_2589" class="wp-caption alignleft" style="width: 216px"><a href="http://sds-passau.de/schluss-mit-extrawurst/vorderseite_web/" rel="attachment wp-att-2589"><img class="size-medium wp-image-2589  " title="Vorderseite_web" src="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2010/10/Vorderseite_web-206x287.jpg" alt="" width="206" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Flyer vom 25.10.2010</p></div>
<p style="text-align: justify;">Diese <a title="Studiengebühren" href="http://sds-passau.de/emport-euch/studiengeb/">Initiative</a> hat das Studierendenparlament wahrlich lang beschäftigt. Nachdem es der <a title="Artikel UP-Campus" href="http://up-campusmagazin.com/1/2010/12/kommentar-aus-dem-konvent-der-uni-passau/" target="_blank">vorletzte und der letzte Konvent bereits ablehnten</a>, Stipendiaten_innen, Studierenden-vertreter_innen und Bestnoten-Absolventen_innen die Befreiung von den Studiengebühren wieder zu entziehen, konnte sich diese Studierendenvertretung dann doch durchringen (<a title="Protokoll der 2. Sitzung 2011" href="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2012/02/Protokoll_2._ord._Sitzung.pdf" target="_blank">Protokoll</a>). Stipendiaten sollen in Zukunft wie alle anderen auch Studiengebühren zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders interessant ist die Rolle der Jusos in dieser Entwicklung. Augenscheinlich hat sich die Gruppe in den letzten zwei Jahren nach links bewegt (was zu begrüßen ist). Vor zwei Jahren war sie noch vollends gespalten. Letztes Mal musste sie sich immerhin noch mit einigen Abweichler_innen beschäftigen. Diesmal <a title="Jusos bejubeln ihren abgeschriebenen Antrag" href="http://www.juso-hsg-passau.de/index.php?nr=40861&amp;menu=1" target="_blank">stellte sie sogar den Antrag</a>. Warum sie allerdings erst den Stipendiaten_innen die Pfründe beschnitten und nicht vorher bereis die eigenen Privilegien als Studierendenvertreter abschafften, bleibt wohl ihr Geheimnis.</p>
<p>Zu uns hatten sie auch <a title="Juso-Beitrag" href="http://www.juso-hsg-passau.de/index.php?nr=40861&amp;menu=1" target="_blank">etwas zu sagen</a>:</p>
<blockquote><p>Im Gegensatz zu den Anträgen der letzten Jahre, die vom Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverband (SDS.DIE LINKE) ausgearbeitet und eingebracht wurden, war der aktuelle Antrag der Juso-Hochschulgruppe nicht an weitere Bedingungen geknüpft worden. Der erste Antrag des SDS.DIE LINKE sah durch die zusätzlichen Einnahmen eine Beitragsentlastung für BAföG-EmpfängerInnen vor, der zweite Antrag eine Entlastung für alle Studierenden.</p></blockquote>
<p>Dazu das <a title="Protokoll der 2. Sitzung 2011" href="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2012/02/Protokoll_2._ord._Sitzung.pdf" target="_blank">Protokoll</a>:</p>
<blockquote><p>Claire stellt den Antrag [der Jusos] vor (Gleichberechtigung, dadurch Absenkung für alle)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir haben jedenfalls nur einen Antrag gestellt (in der zählweise der Jusos den zweiten), mit dem sich das Studierendenparlament aber erst im dritten Anlauf beschäftigen wollte. Eine gezielte Entlastung der BAföG-Empfänger_innen ist schon rechtlich nicht möglich, weshalb wir es nie forderten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Originalität des Juso-Antrags soll jeder selbst beurteilen. Wir freuen uns jedenfalls sehr über ihre wiedergewonnene linke Überzeugung und möchten die Jusos an dieser Stelle ermuntern, auch noch den Rest unseres Antrag oder am besten gleich unser ganzes Programm abzuschreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir bleiben bei unserer Forderung, die durch die Beseitigung der Privilegien gewonnenen Mittel allen Studiengebührenzahlern zu Gute kommen zu lassen und die Gebühren zu senken.</p>
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		<title>Bildungsschranken einreißen &#8211; Master für alle!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 20:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bolognareform]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der Petition freier-masterzugang.org erneuert auch der SDS.DIE LINKE Passau seine Forderung aus dem Wahlprogramm. Im Zuge der Umstellung der Studiengänge auf die zweistufige Bachelor/ Master Struktur haben die KultusministerInnen der Länder festgelegt, dass der Bachelor zukünftig der Regelabschluss sein soll. Das bedeutet, dass Studierende ihr Studium im Regelfall mit dem Bachelor beenden sollen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Angesichts der Petition <a title="freier masterzugang" href="http://www.freier-masterzugang.org/" target="_blank">freier-masterzugang.org</a> erneuert auch der SDS.DIE LINKE Passau seine <a title="Master für alle" href="http://sds-passau.de/programm/landesebene/master-fur-alle/" target="_blank">Forderung aus dem Wahlprogramm</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://sds-passau.de/master-fur-alle/master-fur-alle-klein/" rel="attachment wp-att-2568"><img class="alignleft size-medium wp-image-2568" style="margin-top: 2px; margin-bottom: 6px; margin-left: 0px; margin-right: 8px;" title="Master für alle klein" src="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2011/04/Master-für-alle-klein-206x290.png" alt="" width="206" height="290" /></a>Im Zuge der Umstellung der Studiengänge auf die zweistufige Bachelor/ Master Struktur haben die KultusministerInnen der Länder festgelegt, dass der Bachelor zukünftig der Regelabschluss sein soll. Das bedeutet, dass Studierende ihr Studium im Regelfall mit dem Bachelor beenden sollen und der Master somit nur noch einer kleinen Elite offensteht. Zum Masterstudium soll nicht automatisch jeder Bachelorabschluss qualifizieren, er kann vielmehr von bestimmten Bedingungen, etwa dem Erreichen einer bestimmten Bachelornote oder einem weiteren Auswahlverfahren, abhängig gemacht werden. An vielen Hochschulen werden auch von vornherein Übergangsquoten festgelegt. In solchen Fällen können dann beispielsweise nur <sup>1</sup>/<sub>3</sub> eines Studienjahrs in den Master wechseln. Von der Fraktion DIE LINKE im Bundestag wird diese Praxis zu Recht als „staatlich verordneter Studienabbruch“ kritisiert, denn die Berufsqualifizierung des Bachelorabschlusses ist längst nicht hinreichend gegeben.<span id="more-1738"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Problematisch an der bisherigen Regelung ist auch, dass der Masterübergang sozial und geschlechtsspezifisch eine weitere Hürde darstellt. Studien zeigen, dass insbesondere Frauen überproportional häufig ihr Studium bereits mit dem Bachelor beenden. Um diese Situation zu ändern und allen Studieninteressierten ein umfassendes Studium zu ermöglichen, muss deshalb der Master zum Regelabschluss werden. Dies wäre ein erster Schritt zur grundsätzlichen Überwindung des Bachelor/Master-Systems. Wer will, könnte dann auch zukünftig nach dem Bachelor die Hochschule mit einem Abschluss verlassen, aber zugleich dürfte niemand nach dem Bachelor daran gehindert werden, ein Masterstudium aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben einer entsprechenden Änderung in den KMK-Vorgaben, muss mit dieser Forderung auch die Bundesregierung in die Pflicht genommen werden. Denn nach der Neuordnung der Bund-Länder-Kompetenzen im Zuge der Föderalismusreform hat sie die Möglichkeit zur Regelung von Hochschulzugang und Abschlüssen. Von diesem Recht hat sie bisher aber noch keinen Gebrauch gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ff0000;">Wir fordern einen gesetzlich garantierten Zugang zum Masterstudiengang für alle Studierenden, ohne Bildungsschranken. Die Universitätsleitung muss sich zusammen mit der Studierendenvertretung dafür stark machen.</span></strong></p>
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		<title>StuPa folgt dem SDS.DIE LINKE: HiWi-Löhne sollen steigen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 13:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Studierendenparlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Willen des Studierendenparlaments soll für studentische Hilfskräfte ein gestaffeltes Tarifsystem mit insgesamt höheren Löhnen eingerichtet werden. Damit schloss sich das StuPa in seiner 4. ordentlichen Sitzung am 3. Februar einer unserer Wahlkampfforderungen an. Außer einer Erweiterung hinsichtlich der Lehramtsstudierenden und einem allgemein gehaltenen Vorwort blieb der Antrag unverändert. Insbesondere der weltfremde Antrag der LHG, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Nach dem Willen des Studierendenparlaments soll für studentische Hilfskräfte ein gestaffeltes Tarifsystem mit insgesamt höheren Löhnen eingerichtet werden.</h4>
<p style="text-align: justify;">Damit schloss sich das StuPa in seiner 4. ordentlichen Sitzung am 3. Februar einer unserer <a title="zum Programm" href="http://sds-passau.de/programm/universitatsweite-forderungen/entgelt-hiwis/" target="_blank">Wahlkampfforderungen</a> an. Außer einer Erweiterung hinsichtlich der Lehramtsstudierenden und einem allgemein gehaltenen Vorwort blieb der Antrag unverändert. Insbesondere der weltfremde Antrag der LHG, das Ausmaß der Erhöhungen den Lehrstühlen zu überlassen, fand keine Zustimmung.</p>
<p style="text-align: justify;">Es liegt nun an AStA und StuPa-Präsidium unsere Forderung gegenüber der Unileitung durchzusetzen.<span id="more-1669"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Studentische Hilfskräfte verdienen an der Uni Passau derzeit einheitliche 7 €. Dabei ist es egal, ob man nur Zeitschriftenartikel kopiert oder wissenschaftliche Arbeit verrichtet. An anderen Universitäten hingegen sind die Löhne der Hiwis gestaffelt. Damit kann die vergleichsweise bessere Leistung eines Hiwis im fortgeschrittenen Studium angemessen gewürdigt werden. In unseren Forderungen orientieren wir uns deshalb am Modell der Uni Würzburg.</p>
<ul>
<li><strong>Tarifgruppe 1: </strong>8,00€ für studentische Hilfskräfte in einem Bachelorstudiengang bzw. ohne Hochschulabschluss.</li>
<li><strong>Tarifgruppe 2: </strong>8,50 € für Studierende ohne Hochschulabschluss in höheren Semestern (ab dem 7. Fachsemester) in nicht modularisierten Studiengängen, bei Erfüllung der jeweiligen fakultätsspezifischen Zusatzbedingungen (bei Juristen z.B. alle 3 großen Scheine).</li>
<li><strong>Tarifgruppe 3:</strong> 9,00 € für nebenberufliche wissenschaftliche Hilfskräfte mit Bachelorabschluss.</li>
<li><strong>Tarifgruppe 4: </strong>11,00 € für nebenberufliche wissenschaftliche Hilfskräfte mit einem Diplom-, Magister- und Staatsexamens- oder mit Masterabschluss sowie für in einem Promotionsstudiengang immatrikulierte nebenberufliche wissenschaftliche Hilfskräfte, die die Zulassungsvoraussetzung zur Promotion nach der jeweiligen Promotionsordnung erfüllen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der Antrag wurde mit 10 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen angenommen.</p>
<ul>
<li><a href="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2011/02/Antrag-HiWi-Löhne.pdf" target="_blank">Unser Antrag als PDF </a></li>
<li><a href="http://www.students.uni-passau.de/fileadmin/user_upload/16_stud_konvent/Konvent_2010_11/Beschluss_Verguetung_wissenschaftlicher_Hilfskraefte.pdf" target="_blank">Der StuPa-Beschluss als PDF</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>So haben wir nicht gewettet!</title>
		<link>http://sds-passau.de/so-haben-wir-nicht-gewettet/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tupac Simon Orellana Mardones</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Anwesenheitspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Bolognareform]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Senat hat die grundlegenden Änderungsvorschläge der AG Bologna II abgelehnt und somit deutlich gemacht, welches Gewicht der Wille und die Wünsche der Studierenden an der Universität Passau haben. Die Arbeit der AG Bologna II enthielt Themen, wie die Anwesenheitspflicht, Workload und Prüfungswiederholungen. Es waren eben diese Themen, welche den Bildungsstreik im November 2009 bestimmten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Senat hat die grundlegenden Änderungsvorschläge der AG Bologna II abgelehnt und somit deutlich gemacht, welches Gewicht der Wille und die Wünsche der Studierenden an der Universität Passau haben. Die Arbeit der AG Bologna II enthielt Themen, wie die Anwesenheitspflicht, Workload und Prüfungswiederholungen. Es waren eben diese Themen, welche den Bildungsstreik im November 2009 bestimmten, bei welchem ein breites Bündnis an Studierenden das Audimax 24 Stunden besetzt hielt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu Tupac Simon Orellana Mardones, Student an der Universität Passau und Bundesvorstand von dielinke.SDS:</p>
<p style="text-align: justify;">Prof. Dr. Schweitzer versicherte uns beim Bildungsstreik im November 2009, dass ein Großteil, der vom Bildungsstreikbündnis eingereichten Forderungen innerhalb von 2 Jahren erfüllt werden sollten. Nach fast eineinhalb Jahren und wenig Veränderung liegt ein schockierender Verdacht nahe: Wortbruch!<span id="more-1634"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Universitätsleitung, allen voran der von ProfessorInnen dominierte Senat stellt sich gegen die, im Bildungsstreik erkämpften Forderungen der Studierenden. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Der/die zweite studentische SenatorIn wurde der Passauer Studierendenschaft unmittelbar nach dem Bildungsstreik versprochen. Erhalten haben wir bis heute kein weiteres Stimmrecht. Angeblich soll die zweite Studentische Stimme in diesem Semester installiert werden. Dies hat jedoch einen Haken: An den Mehrheiten im Senat wird sich nichts ändern, da auch ein weiterer Sitz für Professoren geschaffen werden soll. Die Universitätsleitung hat die Studierendem bewusst gegen die anderen Angestellten der Universität ausgespielt und somit deren Stimmrecht vermindert. Wir brauchen an der Universität keine Verteilungskämpfe zwischen wissenschaftlichen Mitarbeitern, sonstigen Mitarbeitern und Studierenden, sondern eine faire Aufteilung und einen Bruch des professoralen Diktats in allen Entscheidungsbereichen des universitären Lebens.</li>
<li style="text-align: justify;">Weiterhin wurde uns eine Abschaffung der Anwesenheitspflicht versprochen. Auch diese wird nun stückweise von der professoralen Senatsmehrheit unterwandert. Zwar sind Vorlesungen weitestgehend Pflichtfrei, jedoch wird in Seminaren noch weiterhin überprüft wer erscheint und wer nicht. Jedoch sollte es uns erwachsenen Menschen überlassen sein wann und wie oft wir wo erscheinen. Die Argumentation einiger Dozenten, dass die Seminare kaum noch besucht werden würden und keine Debatte stattfinden könne, lasse ich nicht gelten: Von den Studierenden wird permanent Leistung, Engagement und Verbesserungen gefordert, jedoch sollte dieser Anspruch nicht einseitig formuliert werden. Viele Dozentinnen und Dozenten haben gigantischen hochschuldidaktischen Nachholbedarf und müssen sich keineswegs wundern, wenn Studierende keine Seminare und Vorlesungen besuchen, die lieblos vorbereitet oder zum dritten mal aufgewärmt wurden und man das Skript von 2005 im genaue Wortlaut kaufen kann. Die Universität darf den Anspruch nicht verlieren ein Ort der Lehre zu sein. Dieser Fokus scheint verloren zu gehen wenn man Studierende dazu zwingt in mittelmäßige Seminare zu gehen.</li>
<li style="text-align: justify;">Eine Besserung der Studienbedingungen, wie die Möglichkeit einer freiwilligen Prüfungswiederholung sollte den massiven Druck, den vor allem Bachelorstudierende erleiden, eindämmen. Auch diese Regelung gerät nun ins Wanken. Zwar soll bald für die meisten Studiengänge der Philosophischen Fakultät eine solche Regelung verabschiedet werden, jedoch stellen sich andere Fakultätsvertreter quer. Man befürchtet einen Prestigeverlust der Studiengänge. Unterstütz werden diese Forderungen von FachschaftsvertreterInnen, denen  ein gutes Verhältnis zu ihren ProfessorInnen wichtiger ist als die tatsächliche Repräsentation des Willens der Studierenden.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Es ist skandalös, dass ProfessorInnen, die  ihr Studium damals kostenfrei und in größerer Freiheit absolvieren konnten den Studierenden heute Fußfesseln anlegen. Bestärkt fühlen sich die Gegner der Bildungsstreikbewegung durch die schwachen Proteste im vergangenen Sommer und das darauf folgende Verschwinden des allgemeinen Interesses am Bildungsstreik.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den letzten Hochschulwahlen gewannen mit der Grünen Hochschulgruppe und der Juso Hochschulgruppe zwei Verbände, die mit ihrem Engagement im Bildungsstreik warben. Das Votum der Studierenden sprach sich somit klar für die von diesen Gruppen eingeschlagene Richtung aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erinnere mich noch sehr genau an eine Situation kurz vor der Räumung des Audimax im Jahre 2009.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem der Präsident uns aufgefordert hatte das Audimax zu räumen um eine wohltätige Veranstaltung nicht zu behindern erklärte ich ihm, dass die Streikenden und die Veranstalter sich bereits geeinigt hatten und keine Räumung notwendig sei um die Veranstaltung stattfinden zu lassen. Darauf antwortete Herr Prof. Dr. Schweizer mir etwa so:“ Lieber Kollege, so haben wir nicht gewettet. Ich habe mein Wort gehalten und ihre Forderungen erfüllt, nun halten sie ihres und räumen das Audimax!“ Nun, gut eineinhalb Jahre später, bin ich in der Lage dem Herrn Präsidenten zu antworten: : “ Lieber Kollege, so haben wir nicht gewettet. Wir habe unser Wort gehalten und das Audimax geräumt, nun halten sie ihres und erfüllen unsere Forderungen!“</p>
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		</item>
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		<title>VII. Bundeskongress von DIE LINKE.SDS</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 17:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Vergangenes Wochenende fand in Regensburg der Bundeskongress von Die Linke.SDS statt. Wir beglückwünschen Sascha Collet vom SDS Regensburg zur Wahl zum neuen Bundesgeschäftsführer und freuen sehr uns über die Wahl unseres Mitglieds Tupac Orellana in den Bundesvorstand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://sds-passau.de/vii-bundeskongress-von-die-linke-sds/t_s_o_m/" rel="attachment wp-att-2578"><img class="alignleft size-medium wp-image-2578" style="margin-top: 2px; margin-bottom: 6px; margin-left: 0px; margin-right: 8px;" title="T_S_O_M" src="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2011/01/T_S_O_M-206x257.jpg" alt="" width="206" height="257" /></a>Vergangenes Wochenende fand in Regensburg der Bundeskongress von Die Linke.SDS statt.<br />
Wir beglückwünschen Sascha Collet vom SDS Regensburg zur Wahl zum neuen Bundesgeschäftsführer und freuen sehr uns über die Wahl unseres Mitglieds Tupac Orellana in den Bundesvorstand.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kritische Weihnachten</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 10:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sunita Sukhana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritische Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß, ich weiß. In drei Tagen ist Weihnachten und wir alle freuen uns nur noch darauf, die Uni-Unterlagen für ein paar Tage in Passau zu lassen und Nachhause zu fahren. Aber wieso nicht mal unter dem Weihnachtsbaum ein wenig über unser Studium reflektieren? Damals, kurz nach dem Abitur, was haben wir uns da von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich weiß, ich weiß. In drei Tagen ist Weihnachten und wir alle freuen uns nur noch darauf, die Uni-Unterlagen für ein paar Tage in Passau zu lassen und Nachhause zu fahren. Aber wieso nicht mal unter dem Weihnachtsbaum ein wenig über unser Studium reflektieren? Damals, kurz nach dem Abitur, was haben wir uns da von der Universität erhofft? Und was haben wir bekommen?<span id="more-1585"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Universität ist ein Ort an dem man dem gewählten Fachgebiet auf den Grund geht. In dem man sich intensiv damit beschäftigt und sich seine eigenen Gedanken dazu macht. Das dachte ich zumindest einmal. Jetzt sehe ich mich vor einen Stapel voller Texten von großen Denkern. So weit, so gut. Doch meine Aufgabe besteht nun leider ist nicht darin ihre Thesen zu diskutieren und mir eine Meinung zu bilden. Nein, meine Aufgabe besteht darin, diese Thesen stur auswendig lernen. Da kommt die Frage auf: Ist das tatsächlich die Idee einer Universität? Oder war es nicht mal viel eher die Idee jeder Hochschullehre, die Dinge kritisch zu hinterfragen? Heute allerdings nehmen Studierende und auch Professor/innen viele Verhältnisse in unserer Gesellschaft einfach als gegeben hin.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleiben zwei Fragen: 1. Wieso ist das so? Und 2. Wenn der Schwerpunkt einer Universität nicht mehr auf der kritischen Auseinandersetzung mit der Gesellschaft liegt, worauf liegt er dann? In diesem Zusammenhang, möchte ich kurz die Ideen von drei aktuellen Autoren vorstellen:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Darmstädter Wissenschaftler Alex Demirovic hat versucht zu erklären, wie es dazu kam, dass an Universitäten nur noch Wissen reproduziert wird und keine neuen Ideen erarbeitet werden. Er fragt sich: Wer ist es denn, der an Universitäten studiert? Wie werden diese Leute ausgesucht? Erinnern wir uns kurz: Wir alle können uns, ob mit oder ohne BAföG, ein Studium mit den dazugehöreigen Studiengebühren leisten. Viele von uns mussten außerdem einen NC, eine gewissen Durchschnittsnote im Abitur, erreichen, um einen Studienplatz zu erhalten. Nun ist es aber leider in unserer Gesellschaft so, dass oft gerade diejenigen Erfolg in der Schulzeit und dem Studium haben, die aus einem gebildeten und wohlhabenden Elternhaus stammen. Klar, das ist nicht immer so. Aber es sieht heute leider so aus, dass die sogenannten „Privilegierten“ in der Gesellschaft große Teile der Universitäten bevölkern. So verlässt auch die wissenschaftliche Sichtweise häufig nie die Kreise der „Privilegierten“. Was entsteht ist ein Teufelskreis:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://sds-passau.de/kritische-weihnachten/dmirovic/" rel="attachment wp-att-2582"><img class="alignnone size-medium wp-image-2582" title="dmirovic" src="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2010/12/dmirovic-206x170.png" alt="" width="206" height="170" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Emanuel Kapfinger und Thomas Sablowski gehen schließlich noch einen Schritt weiter. Sie fragen: Was ist denn die Aufgabe heutiger Universitäten? Was sie herausfinden, ist folgendes: Universitäten sollen sowohl technischen Fortschritt, als auch ausgebildete Arbeitskräfte für die Gesellschaft produzieren. Die Folge ist, dass nur noch gelehrt wird, was rentabel ist. Jetzt nützen vollkommen stumpfsinnige Arbeitsmaschinen der Gesellschaft aber reichlich wenig. Denn die soll ja nicht nur irgendwie funktionieren, nein, sie soll sich weiterentwickeln. Die Arbeitskräfte von morgen müssen also nicht nur absolute Profis in ihrem Fach sein. Sie müssen auch noch irgendwie menschlich sein. Sie müssen flexibel sein, kreativ, teamfähig und was noch so alles zu den sogenannten „Sozialkompetenzen“ gehört. Aber vorsichtig! Wenn Studierende anfangen selber zu denken, könnten sie sich ja beschweren. Kein Wunder also, dass die Wirtschaft nicht zu viel Geld in Leute stecken will, die am Ende vielleicht doch Künstler werden. Oder Systemkritiker. Oder Anhänger alternativer Lebensweisen. Also muss nach wie vor der Staat für unsere Ausbildung zahlen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://sds-passau.de/kritische-weihnachten/kapfinger-2/" rel="attachment wp-att-2584"><img class="size-full wp-image-2584 aligncenter" title="kapfinger" src="http://sds-passau.de/wp-content/uploads/2010/12/kapfinger1.png" alt="" width="511" height="363" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Aber hey, das ist eine gute Nachricht! Das heißt es gibt sie noch, die Möglichkeit kritisch zu hinterfragen. Lasst sie uns nicht ungenutzt lassen! Weihnachten ist eine Zeit um nachzudenken. Zum Beispiel darüber wie oft uns unsere Professor/innen eigentlich dazu anregen, eigene Theorien zu entwickeln. Darüber wie ausgeglichen an unserer Universität gelehrt wird. Darüber ob wir eigentlich glücklich sind mit unserem Studium, an unserer Universität, in unserer Gesellschaft. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!</p>
<p style="text-align: justify;">PS.: Wer sich noch mehr mit kritischer Wissenschaft beschäftigen möchte, kann sich gerne dem Bundesarbeitskreis „Kritische Wissenschaft“ des Bundesverbandes „die linke.SDS“ anschließen: http://www.linke-sds.org/die_linkesds/bundesarbeitskreise/</p>
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		<title>Die Absurdität des Konvents</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 15:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sunita Sukhana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Studierendenparlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer diese Politiker! Denen trauen wir ja doch nichts mehr zu. Wir Studierenden machen das sicher alles besser. Ach, tatsächlich? Dann wollen wir uns doch mal unsere kleine, und noch ach so unverdorbene, Version der großen Politik ansehen. Namentlich das Studierendenparlament, auch Konvent genannt. Konvent? Wer oder was ist denn das? Der Konvent, das ist [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Immer diese Politiker! Denen trauen wir ja doch nichts mehr zu.  Wir Studierenden machen das sicher alles besser. Ach, tatsächlich? Dann  wollen wir uns doch mal unsere kleine, und noch ach so unverdorbene,  Version der großen Politik ansehen. Namentlich das  Studierendenparlament, auch Konvent genannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Konvent? Wer oder was ist denn das? Der Konvent, das ist ein  demokratisches Gremium. In sogenannten Konvent Sitzungen setzen sich  gewählte Studierende, die in Gruppen wie Jusos (Jung Sozialisten), GHG  (Grüne Hochschulgruppe), RCDS (Ring Christlich Demokratischer  Studenten), LHG(Liberale Hochschulgruppe) und Fachschaften organisiert  sind, hin und wieder zusammen um mehr oder minder wichtige  Entscheidungen über unsere Universität zu treffen. Wie so eine Sitzung  aussieht? Das habe ich mich auch gefragt und mal eine besucht. Denn hier  darf jeder vorbei kommen und zugucken. Transparenz ist eben wichtig.  Dachte ich zumindest.<span id="more-1522"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Doch der Reihe nach. Erst einmal beschlossen die  Studierendenvertreter nämlich ein paar existenziell wichtige Dinge wie  Rechtschreibfehler und Ziffernvertauschungen in der Geschäftsordnung. Oh  ja, die Geschäftsordnung wurde mit viel Sorgfalt behandelt. Streng  gesehen war das dann im Endeffekt auch das Einzige, was bei der Sitzung  herausgekommen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin müssen die armen Studierendenvertreter nun nicht mehr Nächte  durch diskutieren. Klar, es war ihre Wahl sich für den Konvent  aufstellen zu lassen. Aber um Mitternacht ist genug mit  Hochschulpolitik. Deshalb gibt es jetzt eine zeitliche Begrenzung der  Sitzungen. Im Prinzip eine recht selbstlose Geste. Denn die geschätzten 5  Studierenden, die pro Semester die Sitzungen besuchen, können dann ja  auch früher nach Hause. Nett gemeint. Aber genau genommen hindert sie ja  keiner daran zu gehen, wann auch immer es Ihnen gefällt. Auf diese  Erläuterung hin, verließ der ein oder andere Gast, scheinbar dankbar für  den Freibrief, ziemlich schnell die Sitzung.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein großer Fehler! Denn dies könnten die letzten Abstimmungen sein,  bei denen man als Besucher noch Meinungen Leuten zuordnen kann. Wer ist  dafür? – Handzeichen. Wer ist dagegen? – Handzeichen. Wer enthält sich? –  Handzeichen. So sieht der Normalfall aus, oder sollte es zumindest.  Wäre da nicht die Möglichkeit der geheimen Abstimmung. So viel zur  Transparenz. Doch nicht dass die Studierendenvertreter ihre Meinung vor  ihren Wählern verstecken wollen. Nein, nein, um die geht es ja gar  nicht. Die Studierendenvertreter haben doch keine Angst vor einfachen  Studierenden. Ihre eigenen Leute sind es, vor denen sie Angst haben. In  der ein oder anderen Gruppe scheinen sich Einzelpersonen wohl ziemlich  rechtfertigen müssen, wenn sie mal entgegen der Meinung der Gruppe  abstimmen. Also lieber heimlich abstimmen. Das ewige Handgehebe ist ja  auch wirklich lästig.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht dass jetzt der Eindruck entsteht unser  Studierendenparlament beschäftige sich nur mit Banalitäten. Nein, es  ging auch um ernsthafte Angelegenheiten. Zumindest ein paar Minuten  lang, bis diese vertagt wurden. Oder man feststellte, dass man für  entsprechende Änderung, keinen Konvents Beschluss benötigt. Ein  schlichter Anruf in dem zuständigen Büro reicht oft vollkommen aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines muss man den Studierendenvertretern aber lassen:  So eine  Sitzung ist wirklich anstrengend. Um die abwechselnde Langeweile und  Frustration zu vertreiben, brauchen selbst die Zuschauer schon mal den  einen oder anderen Sekt. Oder Kaffee. Oder Beruhigungstabletten. Doch  letzten Endes ist und bleibt der Konvent, neben dem Senator, nun mal das  einzige demokratische Element, das uns Studierenden bleibt. Dieses  Gremium hat nämlich das Recht höfliche Vorschläge an die Unileitung zu  richten. Nun ja, das war es dann aber auch schon wieder. Nicht wirklich  viel Macht, also. Nach einem Blick in den Konvent, stellt sich  allerdings die Frage, ob das nicht auch gut so ist. Denn ein  Studierendenparlament ist grundsätzlich wichtig, keine Frage. Doch im  Moment bleibt nur ein Wort, das unseren Konvent beschreiben kann:  Absurd.</p>
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		<title>Es wird alles nur noch schlimmer</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 14:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sunita Sukhana</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Heißer Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr müsst in eurer wichtigsten Vorlesung schon wieder auf der Treppe sitzen? Ihr habt keinen Platz mehr in eurem Lieblingsseminar bekommen? Ihr müsst 4 Monate auf die Korrektur eurer Prüfung warten? Solche Szenarien kommen uns, den Passauer Studierenden, leider ziemlich bekannt vor. Wir regen uns täglich darüber auf, wir halten die Zustände für unerträglich. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ihr müsst in eurer wichtigsten Vorlesung schon wieder auf der Treppe sitzen? Ihr habt keinen Platz mehr in eurem Lieblingsseminar bekommen? Ihr müsst 4 Monate auf die Korrektur eurer Prüfung warten?</p>
<p style="text-align: justify;">Solche Szenarien kommen uns, den Passauer Studierenden, leider ziemlich bekannt vor. Wir regen uns täglich darüber auf, wir halten die Zustände für unerträglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nein! Diese Zustände sind himmlich, denn es könnte bald noch viel schlimmer kommen. Weniger Fachpersonal, weniger Tutorien, noch vollere Veranstaltungen, noch längere Korrekturzeiten, mehr Studiengebühren &#8211; das alles könnte schon bald auf uns zukommen. Wer daran Schuld ist?<br />
Nein, mal nicht die Unileitung, sondern ein landesweiter Beschluss der bayrischen Bildungspolitiker. So muss die Uni Passau wohl bald <strong>214 000 Euro</strong> einsparen, wenn nicht noch mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen!</p>
<p style="text-align: justify;">Was genau uns da bevorsteht und was wir dagegen tun können, erfahren wir alle am <strong>Mittwoch, 3.11. um 20 Uhr im HS 5 WIWI</strong>. Lasst uns zahlreich erscheinen, es geht um unser Studium!</p>
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