Bildungsschranken einreißen – Master für alle!
Angesichts der Petition freier-masterzugang.org erneuert auch der SDS.DIE LINKE Passau seine Forderung aus dem Wahlprogramm.
Im Zuge der Umstellung der Studiengänge auf die zweistufige Bachelor/ Master Struktur haben die KultusministerInnen der Länder festgelegt, dass der Bachelor zukünftig der Regelabschluss sein soll. Das bedeutet, dass Studierende ihr Studium im Regelfall mit dem Bachelor beenden sollen und der Master somit nur noch einer kleinen Elite offensteht. Zum Masterstudium soll nicht automatisch jeder Bachelorabschluss qualifizieren, er kann vielmehr von bestimmten Bedingungen, etwa dem Erreichen einer bestimmten Bachelornote oder einem weiteren Auswahlverfahren, abhängig gemacht werden. An vielen Hochschulen werden auch von vornherein Übergangsquoten festgelegt. In solchen Fällen können dann beispielsweise nur 1/3 eines Studienjahrs in den Master wechseln. Von der Fraktion DIE LINKE im Bundestag wird diese Praxis zu Recht als „staatlich verordneter Studienabbruch“ kritisiert, denn die Berufsqualifizierung des Bachelorabschlusses ist längst nicht hinreichend gegeben. Weiterlesen
StuPa folgt dem SDS.DIE LINKE: HiWi-Löhne sollen steigen
Nach dem Willen des Studierendenparlaments soll für studentische Hilfskräfte ein gestaffeltes Tarifsystem mit insgesamt höheren Löhnen eingerichtet werden.
Damit schloss sich das StuPa in seiner 4. ordentlichen Sitzung am 3. Februar einer unserer Wahlkampfforderungen an. Außer einer Erweiterung hinsichtlich der Lehramtsstudierenden und einem allgemein gehaltenen Vorwort blieb der Antrag unverändert. Insbesondere der weltfremde Antrag der LHG, das Ausmaß der Erhöhungen den Lehrstühlen zu überlassen, fand keine Zustimmung.
Es liegt nun an AStA und StuPa-Präsidium unsere Forderung gegenüber der Unileitung durchzusetzen. Weiterlesen
So haben wir nicht gewettet!
Der Senat hat die grundlegenden Änderungsvorschläge der AG Bologna II abgelehnt und somit deutlich gemacht, welches Gewicht der Wille und die Wünsche der Studierenden an der Universität Passau haben. Die Arbeit der AG Bologna II enthielt Themen, wie die Anwesenheitspflicht, Workload und Prüfungswiederholungen. Es waren eben diese Themen, welche den Bildungsstreik im November 2009 bestimmten, bei welchem ein breites Bündnis an Studierenden das Audimax 24 Stunden besetzt hielt.
Dazu Tupac Simon Orellana Mardones, Student an der Universität Passau und Bundesvorstand von dielinke.SDS:
Prof. Dr. Schweitzer versicherte uns beim Bildungsstreik im November 2009, dass ein Großteil, der vom Bildungsstreikbündnis eingereichten Forderungen innerhalb von 2 Jahren erfüllt werden sollten. Nach fast eineinhalb Jahren und wenig Veränderung liegt ein schockierender Verdacht nahe: Wortbruch! Weiterlesen
Kritische Weihnachten
Ich weiß, ich weiß. In drei Tagen ist Weihnachten und wir alle freuen uns nur noch darauf, die Uni-Unterlagen für ein paar Tage in Passau zu lassen und Nachhause zu fahren. Aber wieso nicht mal unter dem Weihnachtsbaum ein wenig über unser Studium reflektieren? Damals, kurz nach dem Abitur, was haben wir uns da von der Universität erhofft? Und was haben wir bekommen? Weiterlesen
Die Absurdität des Konvents
Immer diese Politiker! Denen trauen wir ja doch nichts mehr zu. Wir Studierenden machen das sicher alles besser. Ach, tatsächlich? Dann wollen wir uns doch mal unsere kleine, und noch ach so unverdorbene, Version der großen Politik ansehen. Namentlich das Studierendenparlament, auch Konvent genannt.
Konvent? Wer oder was ist denn das? Der Konvent, das ist ein demokratisches Gremium. In sogenannten Konvent Sitzungen setzen sich gewählte Studierende, die in Gruppen wie Jusos (Jung Sozialisten), GHG (Grüne Hochschulgruppe), RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten), LHG(Liberale Hochschulgruppe) und Fachschaften organisiert sind, hin und wieder zusammen um mehr oder minder wichtige Entscheidungen über unsere Universität zu treffen. Wie so eine Sitzung aussieht? Das habe ich mich auch gefragt und mal eine besucht. Denn hier darf jeder vorbei kommen und zugucken. Transparenz ist eben wichtig. Dachte ich zumindest. Weiterlesen
Es wird alles nur noch schlimmer
Ihr müsst in eurer wichtigsten Vorlesung schon wieder auf der Treppe sitzen? Ihr habt keinen Platz mehr in eurem Lieblingsseminar bekommen? Ihr müsst 4 Monate auf die Korrektur eurer Prüfung warten?
Solche Szenarien kommen uns, den Passauer Studierenden, leider ziemlich bekannt vor. Wir regen uns täglich darüber auf, wir halten die Zustände für unerträglich.
Aber nein! Diese Zustände sind himmlich, denn es könnte bald noch viel schlimmer kommen. Weniger Fachpersonal, weniger Tutorien, noch vollere Veranstaltungen, noch längere Korrekturzeiten, mehr Studiengebühren – das alles könnte schon bald auf uns zukommen. Wer daran Schuld ist?
Nein, mal nicht die Unileitung, sondern ein landesweiter Beschluss der bayrischen Bildungspolitiker. So muss die Uni Passau wohl bald 214 000 Euro einsparen, wenn nicht noch mehr.
Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen!
Was genau uns da bevorsteht und was wir dagegen tun können, erfahren wir alle am Mittwoch, 3.11. um 20 Uhr im HS 5 WIWI. Lasst uns zahlreich erscheinen, es geht um unser Studium!
Schluss mit Extrawurst!
StipendiatInnen bekommen an der Uni Passau eine ganz besondere Extrawurst gebraten: sie werden von den Studiengebühren befreit. Das heißt, sie bekommen zusätzlich zu ihrem ersten Stipendium ein „zweites Stipendium“ in Höhe von umgerechnet 80,83 pro Monat. Der Haken daran? Das „zweite Stipendium“ zahlt nicht etwa die Studienstiftung oder der Staat – nein, alle nichtbefreiten Studierenden kommen dafür auf!
Unsere Solidarität gilt vor allem den sozial schwachen. Darum zahlt ein Passauer Studierender 2010 von den 485 € Studiengebühren 315 € für sich selbst und 170 € für aus sozialen Gründen befreite Studierende (eigenes Kind, …). Aber warum sollten wir mit jenen solidarisch sein, die durch ihr Stipendium (etwa der ihnen sonst zustehende BAföG-Satz + bald 300 € bedarfsunabhängiges „Büchergeld“) ohnehin schon zu den „Besserverdienern“ unter den Studierenden zählen? StipendiatInnen gebührt Anerkennung für ihre Leistung und ihr soziales Engagement, aber kein unsolidarisches „zweites Stipendium“! Die Mehreinnahmen müssen vielmehr in die sofortige Senkung der Studiengebühren fließen.
Studiengebühren gehören abgeschafft! Aber solange es sie gibt, fordern wir: Schluss mit Extrawurst, Studiengebühren für alle gleich: 450 €.
Bist du auch für eine gerechte Lastenverteilung? Dann komm am 4.11., 20:00 Uhr ins Studierendenparlament, Raum 403 NK, und unterstütze unseren Antrag!

