Tupac Simon Orellana Mardones

So haben wir nicht gewettet!

Der Senat hat die grundlegenden Änderungsvorschläge der AG Bologna II abgelehnt und somit deutlich gemacht, welches Gewicht der Wille und die Wünsche der Studierenden an der Universität Passau haben. Die Arbeit der AG Bologna II enthielt Themen, wie die Anwesenheitspflicht, Workload und Prüfungswiederholungen. Es waren eben diese Themen, welche den Bildungsstreik im November 2009 bestimmten, bei welchem ein breites Bündnis an Studierenden das Audimax 24 Stunden besetzt hielt.

Dazu Tupac Simon Orellana Mardones, Student an der Universität Passau und Bundesvorstand von dielinke.SDS:

Prof. Dr. Schweitzer versicherte uns beim Bildungsstreik im November 2009, dass ein Großteil, der vom Bildungsstreikbündnis eingereichten Forderungen innerhalb von 2 Jahren erfüllt werden sollten. Nach fast eineinhalb Jahren und wenig Veränderung liegt ein schockierender Verdacht nahe: Wortbruch! Weiterlesen

SDS Herbstakademie

Plakat HerbstakademieDer SDS-Bundesverband hat eine Herbstakademie in Poppenhausen organisiert. Vom 22.-26. September finden dort zahlreiche Workshops, Podien und Debatten über politische Themen statt. Die 4.Herbstakademie
steht unter dem Motto “Don’t mourn. ORGANIZE!”. Zur Anmeldung

Die Linke.SDS ist noch immer ein junger Verband. Wir waren mit dem Bildungsstreik in einer ersten Bewegung aktiv, haben Erfahrungen gesammelt und Impulse gesetzt. Auch in der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden und zu den Krisenprotesten haben wir uns aktiv eingebracht. Diese Erfahrungen gilt es zu bündeln und in einen Austausch darüber zu kommen, wie eine sozialistische Studierenden-organisation im 21.Jahrhundert aufgestellt sein muss, um den kommenden Auseinandersetzungen in Zeiten der Krise gewachsen sein zu können.

Kosten: Normal: 40 Euro / Soli: 60 Euro inkl. Verpflegung und Unterbringung in Mehrbettzimmern.

Quelle: DIE LINKE.SDS Bundesverband

Ausstellung „la memoria vive“ ab 13.Juli

Seit den Ermittlungen des spanischen Richters Baltasar Garzón gegen hohe Entscheidungsträger der Franco-Diktatur  im Jahre 2008 wird auf der iberischen Halbinsel kontrovers über die Vergangenheit der recht jungen Demokratie diskutiert.

 

Garzón hat es sich zur Aufgabe gemacht franquistische Verbrechen, vor allem in der frühen Phase nach dem Bürgerkrieg, aufzudecken. Dafür ließ er, gemeinsam mit Hilfsorganisationen und Opferverbänden, Massengräber in ganz Spanien ausheben. Dieses Vorgehen löste Empörung und Widerstand bei rechten Gruppierungen in Spanien aus, bis hin zu Klagen wegen „Rechtsbeugung“.

Die Exhumierung der Ermordeten hatte ein kontroverses Medienecho zur Folge. Dabei überschattete die Politik oftmals den eigentlichen Zweck der Ausgrabungen: den Menschen, die in den dunkelsten Jahrzehnten der europäischen Geschichte zur Republik und zur Demokratie standen und dafür ermordet wurden, ein würdiges Grab zu verschaffen.

Der SDS.DIE LINKE Passau dokumentiert eine solche Exhumierung mit einer Ausstellung in der Zentralbibliothek . Es werden Bilder der Ausgrabungen präsentiert und Hintergrundinformationen zur Vergangenheitsbewältigung in Spanien bereitgestellt.

Ab dem 13. Juli in der Zentralbibliothek